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Tropea
in Kalabrien
Dieses ca. 40 m hoch gelegene malerische Örtchen
am Tyrrhenischen Meer zählt mit seinen vielen kleinen
Buchten, weißen Sandstränden und dem kristallklaren
Wasser zu einem der schönsten Orte an der italienischen
Mittelmeerküste in Kalabrien. Es liegt direkt am
bekannten Capo Vaticano. Zahlreiche Cafés, kleine
Geschäfte und verwinkelte Gassen laden zum Flanieren
und Verweilen ein. Tropeas herzliche Bevölkerung
und deren Gastlichkeit tragen dazu bei, dass sich Besucher
nicht als Fremde fühlen. Spektakulär ist der
Blick von der Seeseite: weiße Strände von
denen bizarre Felsformationen senkrecht aufragen, um
sich in den Mauern der alten Palazzi nahtlos fortzusetzen.
Postkartenverdächtig ist auch die Sicht aus der
Altstadt auf das türkisblaue Meer und die Wallfahrts-kirche
Santa Maria dell´Isola. Kein Wunder, dass Tropea
zu den beliebtesten Urlaubsorten Kalabriens zählt.
Tropea
ist eine charmante Stadt mit einer Geschichte über
mehrere Jahr-hunderte. Bis zum 19. Jahrhundert war es
einmal ein reiches kommerzielles Zentrum, doch die Ankunft
der Franzosen kennzeichnete den langen Zerfall Tropeas,
der erst kürzlich mit dem Start des Tourismus in
Tropea wieder rückgängig gemacht werden konnte.
Tropea ist wahrscheinlich die berühm-teste Destination
in Kalabrien. Es ist sehr reich gesegnet mit künstlerischen
und baulichen Schätzen, wie z.B. mit alten Kirchen, u.a. die Santa Maria dell'Isola.
Um
sich gegen den Einfall der Sarazenen zu schützen,
baute man Tropea im 13. Jahrhundert in seine jetzige
Lage um, thronend auf einem Felsen über dem Meer.
Während den Jahrhunderten verursachten wiederholt
Erdbeben schwerwiegende Schäden in der Stadt, so
dass die Einwohner nach jedem Beben die Stadt auf den
Ruinen neu errichteten, wie es die archäologischen
Ausgrabungen aus dem 19. Jahrhundert beweisen.
Nach dem schrecklichen Erdbeben von 1783 sendete die Regierung von Neapel den Ingenieur Ermenegildo Sintes nach Tropea, um den Stadtplan nachzuprüfen. Er erarbeitete einfachere Fluchtwege, welche man bei den Erdbeben dringend brauchte. Auch entschied er sich, die Höhe von einigen Türmen zu reduzieren, um sie auf einen sicheren Level zu bringen. Ungeachtet dieser "Veränderung" der Stadt ist es immer noch möglich ein paar von den ursprünglichen engen Durchgängen zu finden.
Es befinden sich viele
charmante Restaurants und Hotels, Cafes und Geschäfte in Tropea,
wo man lokale Produkte und Spezialitäten kaufen
kann. An vielen Punkten der Stadt kann man eine wundervolle Aussicht auf das Meer geniessen.
Im
Sommer laden die wunderschönen weißen Sandstränden
(umrahmt von den felsigen Küstenwänden) zum
Entspannen, Sonnenbaden und Genießen ein. Hier
ist Erholung pur angesagt und man ist ganz verzaubert
von den verschiedenen Schattierungen in denen das Meer
leuchtet. Auch die Küstenstädte in der Nähe von Capo Vaticano können entdeckt werden, wie z.B. Santa Maria, wo man einen prächtigen Ausblick auf das Vorgebirge, wie auch auf die wunderschönen Strände hat.
An
einem klaren Tag reicht die Sicht von Tropea aus sogar
bis nach Sizilien und zu den Aeolischen oder Liparischen Inseln. Dies
ist eine kleine Gruppe von charmanten Inseln vulkanischen
Ursprungs, darunter auch Stromboli, einer der wenigen
aktiven Vulkane Europas.
Obwohl diese
Gegend im Sommer sehr gut besucht ist, ist Tropea wie
ganz Kalabrien vom Massentourismus noch verschont geblieben
und es ist immer noch möglich kleine intime Buchten
zu finden, in denen man ganz in Ruhe den Sonnenuntergang
beobachten oder einfach nur den Anblick des türkisen
Meeres genießen kann. Die kleinen Bergdörfer wie Coccorino, scheinen im 17. Jahrhundert stehengeblieben zu sein. Die Häuser haben oft Holz-Terrassen, wo die Einwohner ihre fichi d`India (stachelige Birnen) zum Trocknen in die Sonne legen und auch das Brot wird noch selbst gemacht, im traditionellen pyramidenartigen Ofen.
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